Tibet ist das Land, das dem Himmel am Nächsten ist, ein Land mit absoluter Ursprünglichkeit, uraltem Wissen und ein Land voller Spiritualität.

Eine Vielzahl von unterschiedlichen Völkern lebt hier zusammen, überall sind noch Klöster und geschichtsträchtige Monumente zu sehen.

Die tibetische Kultur, die Medizin, die Kunst, die Menschen und das uralte Wissen beeindrucken mich sehr. Vor allem der tibetische Buddhismus - eng verknüpft mit dem Schamanismus - stellt für mich eine enorme Bereicherung dar.

Der Buddhismus wird trotz der chinesischen Unterdrückung und Kontrolle sowie Bestrebungen Chinas, Mönche aus den Klöstern umzuerziehen, weiterhin praktiziert. Auch heute noch werden in Gefängnissen Menschen gefoltert und ihrer Würde beraubt, ihrer Religion und Kultur, ihrer Wurzeln und Tradition.

Es hat unzählige Selbstverbrennungen aus Protest gegen das chinesische Regime gegeben, und es gibt sie auch heute noch.

Mir imponieren die friedvollen Reaktionen des Volkes, des Dalai Lamas, die mit offenem Herzen und Mitgefühl reagieren auf Unterdrückung, Haß und die Menschenrechtsverletzungen.

Es ist mir ein Herzensanliegen, auf die Situation in Tibet aufmerksam zu machen, die für mich eine absolute Verletzung der Menschenrechte darstellt.

Freiheit ist das höchste Gut - nicht so in Tibet! Wie kann das heutzutage möglich sein und geduldet oder ignoriert werden? Warum sind wirtschaftliche Interessen wichtiger als das Wohl der Menschen, die Würde und die Freiheit der Menschen?

Im Sinne des Dalai Lamas : "Mitgefühl alleine reicht nicht - wir müssen auch handeln" möchte ich gerne eine "Art Connection for Tibet" gründen, um so auf die Situation in Tibet aufmerksam zu machen und um einen Beitrag zu leisten, die reiche Kultur Tibets zu bewahren.

Ich stelle mir vor, dass Künstler aus allen Sparten sich vernetzen und wir gemeinsam Aktionen für Tibet durchführen. Das können Ausstellungen oder andere Projekte sein.

Einen Teil unseres Erlöses möchte ich gerne der Deutschen Tibethilfe spenden, die Projekte für Exiltibeter unterstützt.

Mögen wir gemeinsam aus dem Herzen heraus handeln. Ich freue mich auf Gleichgesinnte!

 

Haß ist niemals mit Haß zu beenden.

Man kann ihn allein mit Liebe heilen.

Das ist ein altes und ewiges Gesetz.

 

(aus: "Geh an die Orte, die du fürchtest" von Pema Chödrön.)